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Hintergrund

Die medizinische Versorgung vieler in Deutschland lebender Flüchtlinge ist aufgrund der ausgrenzenden Gesetzgebung gar nicht oder nur unzureichend geregelt. Besonders Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus werden de facto von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen. Nach geltendem Völkerrecht und aufgrund unserer ethischen Überzeugung ist es uns wichtig, Menschen - egal welcher Herkunft, welcher Religion, welcher Gesinnung und welcher staatlichen Legitimation - im Krankheitsfall medizinische Versorgung zugänglich zu machen.

Zu diesem Zweck gibt es in vielen deutschen Städten bereits sog. Medinetze. Das Medinetz fungiert als Anlaufstelle und Telefonberatung für Menschen ohne Papiere, die medizinische Hilfe benötigen. Dabei leistet das Medinetz selber keine medizinische Hilfe. Die Mitarbeitenden verstehen sich als Vermittelnde, sie erfragen die Beschwerden der Ratsuchenden und überweisen sie an geeignete Ärztinnen und Ärzte, Hebammen, Krankengymnastinnen, Heilpraktiker und andere medizinische Einrichtungen. Zu diesem Zweck gibt es ein Netz aus Ärzten u.a. medizinischen Fachberufen zur Behandlung von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus.

Alle Mitarbeiter unserer Initiative arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Die ÄrztInnen behandeln die Patienten soweit es geht kostenlos. Die Kosten von Medikamenten, Labore und von teuren Untersuchungen werden über Spenden finanziert.

Um die Gesellschaft für die Problematik der Situation von Flüchtlingen zu sensibilisieren, veranstalten wir jedes Semester verschiedene Themenabende. Bei diesen Veranstaltungen bitten wir um Spenden.